Medival in Selb

Pressenachbericht Mediaval Festival

Mediaval - Mehr als nur ein Festival

Selb (kir) Vergangenes Wochenende konnte das 14. Mediaval Festival bei herrlichem Sonnenschein wieder auf dem Goldberg in Selb stattfinden. Auch dieses Mal konnten sich die Besucher auf ein sehr breites Repertoire an verschiedenen Darbietungen freuen. Dazu zählten sowohl Konzerte der Folkmusik aus aller Welt als auch Literatur, Theater, Kleinkunst, Film, Workshops sowie verschiedene Shows.

Afro-Celt-Sound-System 03

Afro-Celt-Sound-System 03

Afro-Celt-Sound-System ist bekannt für energiegeladene, mitreißende Shows. Die Musik vereint afrikanische Rhythmen, moderne elektronische Musik und keltische Melodik.
(Foto: Richard Kirschner)

ein Publikumsmagnet

Das Mediaval Festival war auch dieses Jahr wieder ein Publikumsmagnet in der Stadt Selb im Fichtelgebirge. Mit einem vielseitigem Angebot an Aktivitäten, Unterhaltung und authentischer Atmosphäre hat sich das Großevent zu einem beliebten Ereignis in der Region entwickelt. Mit seinem erstklassigen Programm zählt das Festival zum erfolgreichsten Mittelalter-Festival in Europa. Das Festival bot eine optimale Gelegenheit, in die faszinierende Welt des Mittelalters einzutauchen und Folkmusik aus allen Herren Länder hautnah zu erleben. 

An den vier Tagen konnten sich die Fans der Mittelalter- und Folkmusik-Szene mit 200 Auftritten auf 10 Bühnen ordentlich ausleben. Die 30 Hauptbands präsentierten 30 verschiedene Musikgenres der Folkmusik aus aller Welt.

Mittelalterliche Markplätze

mit Handwerksständen, die authentische Produkte aus alter Zeit anboten, hatten von handgeschmiedeten Waffen bis zu Schmuckstücken aus eigenen Manufakturen für die Besucher parat. Wie auch schon in den vergangenen Festivals wurden spektakuläre Ritterturniere veranstaltet, bei denen mutige Ritter in ihren edlen Rüstungen gegeneinander antraten. Auch Gaukler und Feuershows durften nicht fehlen. Auch die jüngsten Besucher kamen auf ihre Kosten. Es war fast immer etwas geboten für die Kidis – auch Aktivitäten wie Bogenschießen, Ritterspiele und Geschichtenerzählen. Auch bei verschiedenen Auftritten waren Kinder und Jugendliche mit einbezogen.

Dandelion Wine

Dandelion Wine

Die australische Band Dandelion Wine ist für Electro-Folk bekannt.
(Foto: Richard Kirschner)

Taverne

Taverne

Die Tavernen auf dem Medieval Festival waren gut besucht. Es gab kaum Momente, in denen das Servicepersonal eine kurze Pause für Fotos finden konnte. 
(Foto: Richard Kirschner)

Met, Honigbier, frisch gebackenes Brot,

Fleischspiele und weitere authentische mittelalterliche Speisen und Getränke zählten zu den kulinarischen Köstlichkeiten des Festivals. 
Das hochkarätige Musikprogramm überzeugte Besucher aus nah und fern. Zu den Highlights zählten u.a. Carminho, das Doppelkonzert Estampie/Qntal & Friends sowie das Afro-Celt-Sound-System, das für seine einzigartige Kombination aus traditionellen afrikanischen und keltischen Melodien und Rhythmen bekannt ist. Weitere Bands waren AOK, die französisch-bretonische Musik auf die Bühne brachte, sowie Dandelion Wine, die für eine interessante Mischung aus Folk, Weltmusik und experimenteller Musik bekannt sind.

Wer traditionelle Musikinstrumente wie Dudelsäcke,

Flöten und Trommeln mit modernen Rockelementen wie Gitarren und Schlagzeug mag, war bei der der Band „Des Teufels Lockvögel“ gut aufgehoben, die hauptsächlich mit Mittelalterrock und Folkrock ihre Fans begeisterten. Die deutsche Musikband Faun waren ein echtes Live-Erlebnis für die Konzertbesucher bei mystischen Klängen und keltisch-nordischen Folk. Vertreten waren u.a. auch Oro, Poeta Magica, PurPur, Reikas Tanz, Sunfire, The Blackbeers, Thundercrow, Vera Lux, Ye Banished Privateers sowie Garmarna und Herzgespann.
Am Donnerstagabend hielt der Veranstalter noch eine Überraschung bereit. Es wurde vorher noch nicht bekanntgegeben, welche Band um 22 Uhr auftreten wird. Der Applaus war groß, als die Musikgruppe Kapeiken die Bühne betrat und vor dem gutgelaunten Publikum rockte. Aufgestylt im Rokokostil sorgten sie für gute Stimmung – auch zum Mitsingen. Kein Wunder, wenn der Fankreis der Band immer größer wird. 
Das Schattentheater „Moving Shadows“ mit jungen Künstlern und Performern trat am Freitagnacht auf und erzeugte unglaubliche visuelle Effekte. Viele Geschichten wurden mit Musik und den Schattenspielen zum Besten gegeben – eine unglaubliche Augenweide für alle, die die Kunst des Schattentheaters schätzen. 
Im Dorf der Begegnung trafen sich Besucher unterschiedlicher Konfessionen und tauschten dabei ihre Standpunkte zu verschiedenen Themen aus. Am Donnerstagabend ging es um das Thema Spiritualität. Die Offenheit, mit der die Teilnehmer an das Thema herantraten, war höchst bemerkenswert. Es gab auch viele Annäherungspunkte und Parallelen. Gegenseitiger Respekt gegenüber anderen Glaubensrichtungen war nur eine Zielsetzung dieses Projekts. 
Auch wenn die Tagestemperaturen hochsommerlich waren und Sonnencreme zur Alltagsausstattung zählen sollten, so waren die Nächte für die Camper doch sehr kalt. 
Es mag kaum ein Festival geben, bei dem es so friedlich zugeht, wie beim Mediaval. Spaßfaktor ist zudem gewährleistet. Kein Wunder, dass mittlerweile ein Großteil der Besucher jedes Jahr wieder anreisen, um die besondere Atmosphäre des Festivals live mitzuerleben.

Des Teufels Lockvögel

Des Teufels Lockvögel

(Foto: Richard Kirschner)

Des Teufels Lockvögel

Des Teufels Lockvögel

Des Teufels Lockvögel sind für ihre leidenschaftlichen Live-Auftritte bekannt und haben mittlerweile eine beträchtliche Fangemeinde gewonnen. Die Band kombiniert traditionelle Mittelalter-Instrumente mit modernen Rockelementen.
(Foto: Richard Kirschner)